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Netzwerk-Funktionsweise

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Die Datenübertragung über ein Netzwerk kann entweder asynchron (TCP) oder verbindungsorientiert (UDP) stattfinden.

 

Die meisten Aktionen in dem gängigsten TCP-Modus (wie im Internet) werden daher nicht in dem Moment abgewickelt, wenn die Aktionsanforderung per Netzwerk-Befehl erfolgt, sondern können auch zeitversetzt stattfinden. Aus diesem Grund ist die Vorgehensweise mit dem Netzwerk-PlugIn auch Ereignis-orientiert, d.h. es wird eine Aktion ausgelöst und das Ergebnis bzw. die Reaktion erfolgt in Form eines entsprechenden Ereignisses.

 

Es ist daher im Normalfall erforderlich, die entsprechenden Ereignis-Unterprogramme im Skript einzubauen und in diesen das jeweilige Ereignis auszuwerten. In jedem Ereignis kann die Gegenstelle bzw. die jeweilige Verbindung über Variablen abgefragt werden, z.B. Netzwerk.FerneIP] für die IP-Adresse der Gegenstelle oder [Netzwerk.ID] für die ID-Nummer der jeweiligen Verbindung.

 

Es kann aber auch eine Wartezeit im Netzwerk-Befehl angegeben werden, innerhalb dieser auf eine entsprechende Reaktion der Gegenstelle gewartet wird. Das entsprechende Ereignis wird dabei nicht benötigt, sondern der Erfolg der Aktion bzw. das Eintreten der erwarteten Reaktion kann aus der Variablen [Netzwerk.Erfolg] ausgelesen werden.

 

Werden mehrere Verbindungen gleichzeitig aufgebaut, etwa bei mehreren Clients, die sich mit dem Server verbinden, wird für jede dieser Verbindungen (auch Sockets genannt) eine eigene Verbindung etabliert. Die Standard-Verbindung hat die Identifikationsnummer (ID) 0. Tritt ein Ereignis auf, ist die ID der auslösenden Verbindung in der Variablen [Netzwerk.ID] auslesbar.

 

 

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